Verband Hessischer Hundeschulen

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start > Neuigkeiten
Verband Hessischer Hundeschulen und Tierpensionen e.V. - Neuigkeiten
E-Mail Drucken PDF


Weihnachtswunder

Durch den Flockenfall
klingt süßer Glockenschall,
ist in der Winternacht
ein süßer Mund erwacht.

Herz, was zitterst du
den süßen Glocken zu?
Was rührt den tiefen Grund
dir auf der süße Mund?

Was verloren war,
du meintest, immerdar,
das kehrt nun all zurück,
ein selig Kinderglück.

O du Nacht des Herrn
mit deinem Liebesstern,
aus deinem reinen Schoß
ringt sich ein Wunder los.

Gustav Falke 1853 – 1916

Der Verband Hessischer Hundeschulen und Tierpensionen wünscht allen Kunden, Mitgliedshundeschulen und Tierpensionen, Freunden, Gönnern und Geschäftspartnern ein frohes, friedvolles und gesegntes Weihnachtsfest. Für das Jahr 2012 wünschen wir weiterhin eine gute Zusammenarbeit sowie Glück, Gesundheit und Erfolg.

 

 
E-Mail Drucken PDF

Neue Leistungsrichterin im VHH

Mit Beginn der neuen Prüfungssaison sah man auf manchen Hundeplätzen nicht nur einen Leistungsrichter sondern auch eine neue Anwärterin. Sarah Dubowy hatte sich im vergangenen Jahr als Leistungsrichter beim Verband Hessischer Hundeschulen beworben. Ihren Trainerschein im VHH erwarb sie 2006 und arbeitet bis zum heutigen Tag in der Hundeschule Bärbel Mohr in Büdingen – Düdelsheim.  Sie hospitierte bei verschiedenen Hundeschulen in unterschiedlichen Prüfungsstufen bei verschiedenen Leistungsrichtern. Insgesamt wurden 6 Anwartschaften durchgeführt. Am 06. November 2011 legte sie in der Hundeschule Mundt sowohl ihre praktische als auch die theoretische Prüfung ab. Als Prüfer fungierte der Leistungsrichterobmann im VHH Werner Schweiner. Er konnte Sarah Dubowy eine gute Ausbildung bescheinigen und ihr den Titel Leistungsrichterin im VHH zuerkennen.

Damit hat der Verband ab dem Prüfungsjahr 2012 eine neue Leistungsrichterin. Der Vorstand wünscht ihr viel Erfolg, immer eine glückliche Hand und mit dem Verband und den Hundeschulen eine gute und angenehme Zusammenarbeit.

 
E-Mail Drucken PDF


Hundetrainerweiterbildung im Verband Hessischer Hundeschulen

Am 13. November fand wieder die Hundetrainerweiterbildung des Verbandes Hessischer Hundeschulen statt.  Leistungsrichterobmann Werner Schweiner begrüßte die anwesenden Teilnehmer. Besonders freute er sich darüber, dass er neue Gesichter bei der Weiterbildung begrüßen konnte. Bevor man in das Tagesgeschehen einstieg ernannte er die bis dahin Leistungsrichteranwärterin Sarah Dubowy mit Wirkung zum 06. November 2011 zur Leistungsrichterin im VHH.

Nach einer kurzen Einführung in den Ablauf des Tages stieg man in das Programm ein. Aufgrund einer kurzfristigen Absage wurde das Programm umgestellt. Michaela Mundt von der Hundeschule Mundt Flörsheim übernahm den ersten Teil. Sie stellte die Fährtenarbeit zunächst einmal theoretisch vor.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde das Thema „Mediengestaltung“ durchgesprochen. Michaela Dick informierte hier die Teilnehmer, welche Möglichkeiten der Werbung es gibt und wie man kostengünstig auf sich aufmerksam machen kann.

Anschließend ging es raus ins Gelände. Das theoretisch erlernte sollte nun in die Praxis umgesetzt werden. Michaela Mundt zeigte hier wie man Fährten auf verschiedene Arten legen kann. Die gelegten Fährten wurden danach abgesucht und besprochen.

 

Nach dem man wieder im Unterrichtssaal angekommen war behandelte man das Thema Erste Hilfe am Hund. Wie fast immer stand bei diesem Thema die Referentin Dr. Susanne Schuster aus Kirchheim zur Verfügung. Es wurden verschiedene „Krankheiten oder Verletzungen“ am Hund simuliert und die Teilnehmer mussten nun selbst Hand anlegen und Erste Hilfe leisten. Zum Glück standen zwei ruhige und verträgliche Hunde von Michaela Mundt und Susanne Schuster zur Verfügung so dass man nicht noch am Menschen die Erste Hilfe durchführen musste. Durch diesen kurzweiligen Vortrag verging die Zeit wie im Fluge. Nach einem  kurzen Resümee des Tages verabschiedete der Leistungsrichterobmann die Teilnehmer nach einem langen Tag.


 
E-Mail Drucken PDF
Benutzerbewertung: / 3
SchwachPerfekt 

Hundetrainerlehrgang in Alsfeld-Lingelbach  

Ein Erfahrungsbericht über eine Woche mit vielen neuen Erfahrungen, Herausforderungen, Prüfungen, kräftezehrenden Gesetzestexten, interessanten Vorträgen und vielen tollen und lustigen Momenten.

Da ich keine Erfahrungen in Hundeschulen, Hundevereinen oder generell mit Hundesport hatte, stellte ich mich auf eine anstrengende Woche ein – ich sollte nicht enttäuscht werden.

Am Montag quälten wir uns durch die Gefahrenabwehrverordnung und genossen jede Pause. Am Abend wurden wir zum Ausgleich zum 6-Kampf-Training von Küttner’s Hundeschule und anschließend zum Grillen auf dem Hundeplatz eingeladen. Wir waren uns einig, dass im 6-Kampf viele tolle Übungen enthalten sind, die wir auch in  unseren Gruppen zu Hause umsetzen wollen.

Der Dienstag war ebenfalls sehr anstrengend. Nicht nur die Theorie machte mir zu schaffen, sondern auch die Sicht- und Wetterverhältnisse auf dem Hundeplatz. Dementsprechend müde fielen die meisten von uns am Abend ins Bett.

Der Vortrag der Tierärztin am Mittwoch hat uns alle begeistert, auch wenn uns etwas die Zeit im Nacken steckte, da wir noch für die praktischen Prüfungen am Nachmittag üben wollten. Diese waren übrigens ohne praktische Vorerfahrungen eine echte Herausforderung.

Der Donnerstag war geprägt von Prüfungen. Leider bestand nicht einmal die Hälfte der Teilnehmer die erste schriftliche Prüfung und musste sie am Samstag wiederholen. Dementsprechend angespannt verliefen der Nachmittag und der Stadtgang. Das Problem der schriftlichen Prüfungen bestand darin, dass wir zu viel in die Fragen hineininterpretierten und auf die fiesen Fragestellungen des sonst recht gut verständlichen Sachverhalts reinfielen.

Der Freitag war mit Abstand der ruhigste Tag der Woche, auch wenn für einige noch die Nachprüfung anstand. Der Vortrag der Groomerin über Fellpflege war sehr informativ und hat mir deutlich gemacht, was bei der Pflege alles berücksichtigt werden muss und wie viel Fachwissen dafür eigentlich nötig ist. Den frühen Feierabend nutzten wir um uns auf die Prüfungen am Samstag vorzubereiten. Dennoch mussten wir das gemeinsame Lernen gegen 21:00 abbrechen, da keiner mehr aufnahmefähig war.

Die Prüfungen am Samstag waren mir wesentlich angenehmer als die vom Mittwoch oder Donnerstag. Zum einen hatten wir die Möglichkeit uns gerade auf die praktische Prüfung gemeinsam vorzubereiten und zum anderen waren die Fragen der schriftlichen Prüfung leichter verständlich. So langsam bekam ich die praktische Erfahrung auf dem Hundeplatz, die mir auch bei den ersten Prüfungen nützlich gewesen wäre. Man kannte jetzt die Hundeschüler, die Gepflogenheiten, die Kommandos und wusste so langsam auf was es ankommt.

Werner und Bertold waren immer ansprechbar und haben uns jederzeit alle Fragen beantwortet. Sie haben gut ausgeteilt, jede Menge Druck aufgebaut - angeblich um uns zu motivieren - haben aber auch gut unsere ganzen sarkastischen Bemerkungen weggesteckt! Rückblickend kann ich sagen, es gab viel zu lernen, viele Prüfungen zu überstehen, aber auch viel zu lachen.

Ann-Kristin Angermüller


 
E-Mail Drucken PDF

Impfmüdigkeit und die Folgen

 

Sommergefahr für Wasserratten

 

Wenn ein Hund plötzlich unter Erbrechen und Durchfall leidet, kann gerade im Sommer auch eine Leptospirose hinter den Symptomen stecken. Die Krankheit, die früher auch als Stuttgarter Hundeseuche be­kannt war, ist in Deutschland insgesamt selten geworden. Im Jahr 2009 wurden gerade einmal acht Fälle an das zen­trale Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, das Friedrich-Löffler-Institut, gemeldet. Wenn man jedoch in Betracht zieht, dass im gleichen Jahr allein an der Universität Bern in der Schweiz 29 Hunde mit akuter Leptospirose behandelt wurden, muss man wohl von einer hohen Dunkelziffer in Deutschland ausgehen. Die Leptospirose kann bei Mensch und Tier zu Nieren-und Leberentzündungen füh­ren, bleibende Schäden ver­ursachen und vor allem bei Nierenschädigung in seltenen Fällen auch tödlich enden. Die Krankheit wird von Bak­terien namens Leptospiren verursacht. Tatsächlich han­delt es sich bei den Leptospi­ren nicht nur um eine einzige Bakterienart, sondern eine große Bakterienfamilie mit mehr als 200 Varianten, die man als Serovare bezeichnet. Sehr viele davon sind völlig harmlos. Nur bestimmte Sero­vare lösen Krankheitserschei­nungen aus.

Infizierte Hunde, Nager und andere Tiere scheiden Lep­tospiren mit dem Urin aus. Die Erreger können an vielen Orten überleben und durch minimale Verletzungen der Haut und über die gesunden Schleimhäute in den Kör­per eindringen. Daher ge­nügt schon der Kontakt mit verseuchtem Erdreich oder Wasser, damit sich der Hund infiziert.

 PFÜTZEN UND TÜMPEL MEIDEN

Häufig erfolgt die Infektion beim Baden in kleinen Tüm­peln oder beim Trinken aus Pfützen. Hunde können sich aber auch beim engen Kon­takt mit anderen Tieren, beim Fressen von rohem infiziertem Fleisch, im Mutterleib oder beim Geschlechtsakt anste­cken. Nicht jede Infektion führt zur Erkrankung. Der Schweregrad der Erkrankung hängt von dem Leptospiren-Serovar, dem Immunstatus des Hundes, seinem Alter und seinem Gesundheitszustand ab. Am schwersten erkranken ungeimpfte Hunde unter sechs Monaten.

 RISIKO TROTZ IMPFUNG

Die Leptospirose wird mit An­tibiotika behandelt. Wichtig hierbei ist, dass die Behand­lung so lange konsequent durchgeführt wird, wie sie der Tierarzt verschreibt. Denn selbst wenn der Hund wieder völlig gesund erscheint, kann er noch lebende Leptospiren beherbergen und ausscheiden. Beim Umgang mit Leptospirosekranken Hunden sollte sehr auf Hygiene geachtet werden, weil ein Infektionsrisiko für den Menschen besteht. Zur Vorbeugung der Lep­tospirose gibt es eine Imp­fung. Allerdings schützt der in Deutschland zugelassene Impfstoff nicht vor allen wich­tigen Leptospiren-Serovaren, wie Dr. Vera Geisen, Tierärztin an der Medizinischen Tierkli­nik der Ludwig-Maximilians- Universität München, 2009 in ihrer Doktorarbeit festge­stellt hat. Auch eine Studie aus Norddeutschland kam zu dem Ergebnis, dass der aktu­elle Impfstoff nur gegen einen Teil der relevanten Serovare schützt. „Vonseiten eines Impfstoffher­stellers besteht zwar prinzipi­ell Bereitschaft, einen neuen, breiter wirksamen Impfstoffgegen Leptospirose zu entwi­ckeln", erklärt Geisen. „Zuvor müssen Studien jedoch den ge­nauen Bedarf abklären. Wenn ein neuer Impfstoff entwickelt wird, kann es noch Jahre dau­ern, bis dieser für die Praxis zugelassen wird." Der aktuelle Impfstoff schützt immerhin gegen einen Teil der krank machenden Lepto­spiren. Entscheidend für den Impfschutz sind eine sorgfäl­tige Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfungen in den vom Tierarzt empfohlenen Abständen. „Darüber hinaus sollte man den Hund nicht aus Pfützen trinken und nur in sauberen, möglichst fließenden Gewässern baden lassen. Auf diese Weise wird das Risikodeutlich verringert", empfiehlt Geisen. 

 

Aus „Partner und Hund“ Juni 2011


 


Seite 1 von 2